Siedlungen Süd Aktuelles

Hofflohmärkte am 18.5. und 25.5. in den Siedlungen mit  138 Verkaufsstellen!

Die zweite Auflage der Hofflohmärkte in den Siedlungen Süd kann mit insgesamt 138 Verkaufsstellen eine Steigerung bei den Beteiligten verzeichnen. Auf dem Gebiet der Falkenheimsiedlung sind es am Samstag, den 18. Mai 96 Anbieterinnen und Anbieter, auf dem Gebiet der Ketteler-Siedlung sind es am Samstag, den 25. Mai 42 Anbieterinnen und Anbieter. Die Verkaufsstellen sind an beiden Samstagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Flohmarktgebiet Falkenheim

Flohmarktgebiet Kettelersiedlung

Unruhe wegen geplanter Neubauten auf dem Polizeigelände

Dem Siedlungsgebiet droht eine deutliche Zäsur: die Bebauung auf dem ehemaligen Polizeigelände soll mit hohen Wohngebäuden erfolgen. Wenn es nach den Plänen des Siedlungswerkes Nürnberg GmbH (ein Tochterunternehmen des Freistaates Bayern) geht, entstehen dort: je ein sechs-, fünf- und viergeschossiges Gebäude entlang der Julius-Loßmann-Straße und ein viergeschossiges Gebäude mit einem anschließenden dreigeschossigen Gebäude im rechten Winkel entlang der Saarbrückener Straße.

Das besondere der Planungen: es werden Wohntürme mit Flachdächern.

Pläne des Siedlungswerkes Nürnberg GmbH

Die Siedlervereinigung „Falkennest“ läuft dagegen seit wenigen Wochen Sturm. Bei einer Unterschriftenaktion wurden bisher mehr als 2000 Unterschriften gegen diese Form der Bebauung gesammelt.

Die Aussichten, den Bau zu verhindern, sind dagegen gering. Bei der Genehmigung des Baues geht es  nicht um eine politische Entscheidung, sondern um einen Verwaltungsakt. Wenn die Baubehörde findet, dass diese Bebauung im Siedlungsgebiet möglich ist, wird der Bauantrag genehmigt.

Die Bedenken der Gegner richten sich gegen verschiedene Aspekte:

  • die Form des Baues, die Höhe und Mächtigkeit des Baues. Befürchtet wird eine normative Vorgabe, die aufgrund des Baurechts auch andere Bauträger ermutigt, ähnlich hohe Gebäude in der Umgebung zur Planung einzureichen.
  • die fehlende Infrastruktur in den Siedlungen, was die Einkaufsmöglichkeiten, die sozialen Einrichtungen und die Verkehrslage betrifft
  • die Aus- und Einfahrten zu der geplanten Tiefgarage
  • die Umzingelung der niedrigeren Nachbarhäuser, deren Bewohner sich in ihrer Privatsphäre verletzt fühlen, da von den hohen Häusern ihre Grundstücke und Häuser ständig beobachtbar wären.

Norbert Schneider